Hausbau oder Hauskauf?

Der richtige Weg in Ihr neues Zuhause

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Eines steht fest: Sie wollen ins Eigenheim. Doch ob Sie dieses kaufen oder bauen, steht noch in den Sternen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Und beide kommen nicht um eine gut geplante Immobilienfinanzierung herum.

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    Was ist besser: Haus bauen oder kaufen?

    Der Weg in Ihr neues Zuhause führt Sie über den Hausbau oder den Hauskauf. Während der Bau in Ballungsgebieten jedoch oft aufgrund fehlenden Baulandes eine Herausforderung darstellt, müssen Sie sich beim Kauf mit dem Grundriss der Immobilie zufriedengeben.

    Generell gilt: Wenn Sie kein passendes Grundstück in der Gegend finden, in der Sie künftig leben wollen, ist der Hauskauf eine gute Alternative. Allerdings sind Sie bei dieser in Ihren Gestaltungs­möglichkeiten eingeschränkt. Für beide Varianten brauchen Sie zudem eine gute Finanzierung, um sich Ihre Immobilie leisten zu können. Informieren Sie sich daher auch zu den folgenden Themen:

    Baufinanzierung

    Bau­finanzierung

    Heute Ihr Fundament für Morgen schaffen

    Anschlussfinanzierung

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    Meistern Sie die zweite Hälfte Ihrer Finanzierung

    Förderung Hausbau

    Hausbau Förderung

    Lassen Sie keine Zuschüsse ungenutzt

    Ob der Hausbau oder der Hauskauf besser ist, hängt unter anderem davon ab, wie viel Zeit Sie in Ihr Eigenheim investieren wollen. Beim Neubau gibt es sehr viele Entscheidungen, die Sie treffen müssen. Zudem können viele Monate zwischen Baubeginn und Einzug vergehen.

    Die folgende Übersicht verdeutlicht die Vorteile und Nachteile der beiden Optionen.

    Haus bauen

    • Gestaltungsmöglichkeiten beim Außen- und Innenausbau

    • Hohe Energieeffizienz

    • Sie sind Erstbewohner

    • Schwierige Suche nach Grundstück

    • Durch eher außerhalb gelegenes Bauland lange Wege zur Arbeit/Kita und wenig Infrastruktur vor Ort (Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten)

    • Dauer bis zum Einzug (mit Ausnahme beim schlüsselfertigen Fertighaus)

    • Stress in der Bauphase und finanzielle Schwierigkeiten, sollten sich Bauabschnitte verzögern

    Haus kaufen

    • Zentrale Lage

    • Oft günstiger als der Neubau

    • Einzug meist zeitnah möglich

    • Starre Vorgaben am Gebäude durch Vorbesitzer

    • Gegebenenfalls alte Elektronik und schlechte Dämmung/Isolierung

    • Sanierungskosten

    Abrissbirne Icon

    Arrivato-Tipp

    Sie wollen trotz der größeren Hürden lieber Ihr Eigenheim bauen, finden aber kein bezahlbares Grundstück? Dann haben Sie die Wahl, ein günstiges Haus zu kaufen und dieses abzureißen. Auf der frei gewordenen Fläche entsteht dann Ihre Traumimmobilie.

    Die Suche nach einem passenden Grundstück ist nicht nur zeitintensiv. Häufig ist dieses auch ein schwer­wiegender Faktor, warum der Hausbau teurer als der Hauskauf ist. Sie müssen sich deutlich mehr Geld von der Bank leihen. Je größer das Darlehen allerdings ist, desto schneller machen sich Unterschiede bei den Zinsen in höheren Zinskosten bemerkbar. Umso wichtiger ist es daher, eine günstige Baufinanzierung zu finden.

    Wie viel kosten der Hausbau und der Hauskauf?

    Würde sich unsere Musterfamilie ein neues Haus in Köln bauen, muss sie für den Neubau rund 650.000 Euro ausgeben. Entscheidet sie sich für eine Bestandsimmobilie, ließen sich mit dem Kauf mehr als 50.000 Euro einsparen, wie die folgenden Beispiele für den Hausbau und den Hauskauf zeigen.

    Kosten für den Hauskauf

    Beim Hauskauf muss unsere Familie die Kosten für die Immobilie sowie die Nebenkosten einplanen. Die Immobilienpreise schwanken dabei je nach Region. Dem Wohnatlas der Postbank zufolge ist München derzeit am teuersten. Dort liegt der Quadratmeterpreis bei über 8.000 Euro.

    In Köln beträgt der Preis pro Quadratmeter 3.967 Euro. Bei einer Hausgröße von 130 Quadratmetern ergibt sich ein Kaufpreis von 515.710 Euro.

    Für den finalen Kostenpunkt sind nun noch die Nebenkosten hinzuzurechnen. Dazu zählen:

    • Maklerkosten

    • Grunderwerbsteuer

    • Notarkosten

    • Grundbuchkosten der Baufinanzierung

    Als Faustregel können Sie 15 Prozent des Kaufpreises veranschlagen, für das Beispiel also 77.356 Euro. Der Wert für den Hauskauf summiert sich somit auf 593.066 Euro. Bedenken Sie, dass dazu noch Sanierungs- und Umbaukosten hinzukommen können.

    Liste Icon

    Arrivato-Tipp

    Damit Ihr neues Haus nicht vom Traum zum Albtraum wird, sollten Sie vor der Entscheidung für den Immobilienkauf mindestens diese Punkte erfragen:

    • Zeitpunkt der letzten Sanierung
    • Alter der Heizungsanlage
    • Jahr des Hausbaus
    • Feuchtigkeit im Keller
    • Anzeichen auf Schimmel
    • Energieeffizienz und Energieausweis
    • Zustand des Daches und der Fenster

    Kosten für den Hausbau

    Beim Hausbau setzen sich die Kosten aus dem Grundstückspreis, den Baukosten und den Nebenkosten zusammen. Laut dem Statistischen Bundesamt liegt der Kaufwert von Bauland aktuell bei rund 190 Euro pro Quadratmeter. Wie beim Hauskauf sind die regionalen Unterschiede jedoch hoch: In Mecklenburg-Vorpommern sind lediglich 56 Euro fällig, in Berlin 1.328 Euro.

    Für Köln muss unsere Musterfamilie mit durchschnittlich 561 Euro rechnen. Bei einer Grundstücksgröße von 700 Quadratmetern ohne allzu großzügigen Garten kostet der Baugrund somit 392.700 Euro. Bei den Baukosten gilt die Faustregel, pro Quadratmeter 1.300 Euro einzuplanen. Die Immobilie ist 130 Quadratmeter groß, was einen Baupreis von 169.000 Euro bedeutet.

    Nun müssen noch die Erwerbs- und Baunebenkosten berücksichtigt werden. Diese sind ähnlich wie beim Hauskauf, allerdings fallen unter anderem noch Gebühren für die Baugenehmigung, Gutachten und Versicherungskosten an. Belaufen sich diese ebenfalls auf 15 Prozent des Grundstück- und Baupreises, kommen 84.255 Euro zusammen. Der Bau schlägt so insgesamt mit 645.955 Euro zu Buche.

    Verschieben sich Bauabschnitte, müssen Sie außerdem mit Bereitstellungszinsen rechnen, die die Bank für den Zeitraum erhebt, in dem Sie den nächsten Teil Ihres Immobilienkredits nicht wie vereinbart abrufen.

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    Arrivato-Tipp

    Beim Grundstückskauf sollten Sie sich einen Überblick über einige Sachen verschaffen, zum Beispiel:

    • Lage (etwa am Hang oder am Wasser)
    • Beschaffenheit des Bodens
    • Bisherige Nutzung des Baulands
    • Altlasten
    • Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom, Internet und Telefon vorhanden
    • Bebauungsplan der Gemeinde auf Vorgaben prüfen
    • Nachbarschaft

    Was kosten Architekt und Handwerker beim Hausbau?

    Planen Sie beim Hausbau kein Eigenheim von der Stange, sondern ein Architekten­haus, brauchen Sie mehr Geld. Denn für die Arbeit des Architekten fallen bis zu 15 Prozent der Kosten der geplanten Baumaßnahmen Ihres Traumhauses an.

    Hinzu kommen die Kosten für Handwerker. Wie hoch diese ausfallen, lässt sich schwer beziffern. Experten zufolge können für den Innenausbau bis zu 600 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche anfallen. Holen Sie sich daher mehrere Angebote für die jeweiligen Handwerksbereiche ein, um ein Gefühl für die Preise vor Ort zu bekommen und einen passenden Fachmann zu finden.

    Sie können zwar einen Teil der Arbeit in Eigenregie durchführen – Stichwort Muskelhypothek. Für einige Bereiche sollten Sie allerdings auf den Fachmann vertrauen, etwa bei der Wasser- und Elektroinstallation und beim Dach decken. Auch beim Fliesen ist Vorsicht geboten. Dringt Feuchtigkeit in die Wände, kann dies hohe Folgekosten bedeuten.

    Je nach Baufortschritt brauchen Sie diese Handwerker:

    • Maurer

    • Zimmerer

    • Dachdecker

    • Schreiner

    • Fliesenleger

    • Elektriker

    • Maler

    • Putzer

    • Heizungs- und Sanitärinstallateur

    Wie können Sie beim Hausbau oder Hauskauf sparen?

    Unabhängig davon, ob Sie ein Haus kaufen oder bauen wollen – ohne Kredit werden Sie wohl nie in Ihr neues Zuhause ziehen. Allein bei der Haus- beziehungsweise Baufinanzierung können Sie viel Geld sparen, indem Sie mehrere Anbieter miteinander vergleichen. Selbst kleinste Zinsunterschiede führen zu Ersparnissen von tausenden Euro.

    Sinnvoll ist es zudem zu prüfen, welche Förderungen Ihnen beim Hausbau und Hauskauf offenstehen. Vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), aber auch die Bundesländer und Gemeinden fördern Bauherren durch zinsgünstige Kredite. Eine Zusammenstellung dazu finden Sie auf unserer Seite „Förderung Hausbau“.

    Kosten sparen können Sie bei Ihrer Immobilie außerdem durch:

    • Einfache Arbeiten in Eigenleistung erbringen

    • Grundstück in Erbpacht kaufen

    • Grundstück über den Bauträger kaufen

    • Haus über Zwangsversteigerung erwerben

    • Grundstück teilen und statt Einfamilienhaus Doppelhaushälfte oder Reihenhaus beziehen

    • Bei der Gemeinde nach Bauland erkundigen statt Makler beauftragen

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    Was ist Arrivato?

    Arrivato ist Italienisch für „angekommen“ – Jenes Gefühl, das Sie haben werden, wenn Sie in Ihr Eigenheim einziehen. Wir kümmern uns um Sie und Ihre Fragen. Egal ob Immobilienanschaffung, Baufinanzierung oder Hausratversicherung – wir helfen Ihnen, das perfekte Zuhause zu schaffen. Dazu betrachten wir Ihre Bedürfnisse und Wünsche, Probleme und individuelle Lebenssituation und finden die für Sie beste Option. Unsere evaluierten und zertifizierten Berater informieren Sie kostenlos, unabhängig und online.